Sternost

Adé, Energievampire! Oder:

Die Wissenschaft, die Richtigen zu halten

Eine Liebeserklärung an die Menschen, die Bleiben. Die Echten.
April 2026


Die zwei Kategorien von Menschen in deinem Leben
Es gibt zwei Arten von Menschen:

Typ A: Diejenigen, die um 3 Uhr morgens aufstehen würden, wenn du anrufst und sagst: „Mir geht's nicht gut." Keine Fragen. Kein Drama. Keine „Aber ich muss morgen früh raus"-Energie. Sie stehen auf. Sie kommen. Sie hören zu. Zum zehnten Mal. Zum hundertsten Mal. Solange du brauchst.

Typ B: Diejenigen, die drei Wochen nicht antworten und dann fragen: „Hey, wie geht's dir?" als würde das komplette Funkstille-Drama nicht existieren. Und weißt du was? Ich gebe einen Scheiß auf Typ B.

Der Moment der Klarheit
Es gibt diesen einen Moment – wahrscheinlich nach dem fünften Ghosting in einer Reihe oder nach dem zehnten Mal, dass du deine Tränen erklären musst, weil die Person „zu beschäftigt" war, um zuzuhören. Da sitzt du. Und du denkst: „Moment. Moment mal. Das liegt nicht an mir." Das ist nicht: „Ich bin zu viel." Das ist nicht: „Ich bin zu intensiv." Das ist nicht: „Ich hätte das anders handhaben sollen." Das ist: Sie wollen dich nicht. Nicht auf die Art, die zählt. Und das ist... eigentlich eine großartige Neuigkeit.

Die echten Freunde erkennen
Lass mich dir die wahren Freunde beschreiben. Die, die du behalten solltest. Die, deretwegen es sich lohnt, still zu sitzen und zuzuhören:

Sie sind die Menschen, die...
...um 2 Uhr morgens aufstehen, ohne zu fragen „Warum?" Du rufst an. Du heulst. Du erzählst die Geschichte zum dritten Mal diese Woche, mit denselben Details, denselben Tränen, derselben Wut. Und sie? Sie hören zu, als würde sie dich zum ersten Mal hören. Das ist nicht Pflicht. Das ist nicht Mitleid. Das ist: „Du brauchst mich, und ich bin da." ...Kilometer weit reisen, nur weil du gesagt hast: „Mir geht's nicht gut" Echte Freunde sind Menschen, die nicht denken: „Das ist zu weit. Das ist zu umständlich. Das passt mir nicht in den Kalender." Echte Freunde denken: „Du brauchst mich. Punkt. Wo bist du?" Und dann fahren sie. Egal ob es 50 km oder 500 km sind. Sie kommen mit Kaffee, mit Taschentüchern und mit der Fähigkeit zu sagen: „Ich bin hier.

Das wird gut." ...dich beim zehnten Mal (oder hundertsten Mal) nicht unterbrechen und nicht denken: „Schon wieder diese Geschichte?" Die echten Freunde verstehen, dass Heilung nicht linear ist.

Dass du deine Wunden aussprechen müssen musst. Nicht einmal. Nicht zweimal. Sondern so oft, bis du selbst es glaubst. Sie machen keine Liste über „Wie oft hat sie mir das schon erzählt?" Sie machen nur: Zuhören. Nicken. Sagen: „Ja, das ist Scheiße. Und du schaffst das." ...auf deine Texte antworten, nicht sofort, aber mit echtem Interesse Es ist nicht, dass sie immer verfügbar sind. Aber wenn sie antworten, ist es... real. Es sind echte Worte. Es sind Fragen, die zeigen, dass sie zuhören.

Es ist nicht: „Lol ok" mit einem Emoji. Es ist: „Hey, wie geht es dir damit wirklich? Lass mich hören, was dich bewegt." ...auch dann noch da sind, wenn dein Drama vorbei ist Die echten Freunde sind nicht nur da, wenn du weinst. Sie sind auch da, wenn du lachst. Sie freuen sich über deine Siege. Sie feiern dich. Sie sagen: „Ich bin stolz auf dich." Sie sind nicht deine Therapeuten. Sie sind deine Freunde.

Der Moment, wo du wirklich verstehst: Es liegt nicht an dir
Und dann (und das ist der magische Moment) merkst du etwas: Die Menschen, die dich ghosten? Sie verdienen deine Energie nicht. Nicht, weil sie böse sind. Nicht, weil sie dich hassen.

Sondern weil:

  • Sie sind nicht fähig, die Energie zu halten, die du gibst
  • Sie können nicht sehen, was du wirklich bist
  • Sie sind zu beschäftigt mit ihrem eigenen Scheiß, um dich zu bemerken
  • Und das ist okay. Das ist ihr Problem, nicht deins.

Du hast eine Energie. Eine Lebensfinke. Eine Freude. Einen way-of-being, der ansteckend ist und das Leben anderer Menschen heller macht. Aber weißt du was? Nicht alle sind bereit dafür. Manche Menschen sind dunkle Zimmer, die das Licht nicht sehen können. Und das heißt nicht, dass dein Licht kaputt ist. Es heißt, dass sie nicht bereit sind.

Die heilende Perspektive: Adé, ihr Energievampire
Hier ist das Ding, das ich während des Schreibens verstanden habe: Ich will nicht mehr hoffen, dass die Falschen die Richtigen werden. Ich will nicht mehr warten, dass der Ghosting-Typ sich ändert. Ich will nicht mehr meine Energie in Menschen investieren, die sie mit Füßen treten. Stattdessen sage ich: Adé. Nicht mit Wut. Mit Verständnis. Mit einem liebevollen „Viel Spaß in deinem Leben. Ich bin raus." Und weißt du, was passiert, wenn du das sagst? Du machst Platz. Platz für die Menschen, die um 3 Uhr morgens aufstehen würden. Platz für die Menschen, die 500 km fahren würden. Platz für die Menschen, die dich wirklich sehen.

Das Funny Business: Die Ghosting-Abtrag
Aber lass mich auch die witzige Seite nicht vergessen: Die Menschen, die dich ghosten:

  • Du fragst dich: „Habe ich etwas Falsches gesagt?"
  • Die Realität: Sie sind einfach lazy und unfreundlich.

Die Menschen, die „super beschäftigt" sind:

  • Du denkst: „Sie müssen echt viel um die Ohren haben"
  • Die Realität: Sie scrollen gerade ihre 47. Instagram-Story und eine Serie.

Die Menschen, die „irgendwann" treffen wollen:

  • Du hoffst: „Vielleicht nächsten Monat!"
  • Die Realität: Es wird nächstes Jahr sein. Und dann auch nicht.

Die Menschen, die dich nur anrufen, wenn sie etwas brauchen:

  • Du fragst dich: „Wann riefen sie mich denn das letzte Mal ohne Agenda an?"
  • Die Antwort: Wahrscheinlich nie.

Und wenn du das erkannt hast? Du kannst sagen: „Cool, danke für die Klarheit. Bye."

Die echte Mathematik der Freundschaft
Hier ist die Wahrheit, die ich gelernt habe: Besser 2 Menschen haben, die dich wirklich kennen, als 20 Menschen haben, die dich ignorieren. Besser 1 Freund mit echter Liebe als 100 Freunde mit oberflächlichem „Hey, wie geht's?" Besser 0 Freunde und dich selbst lieben, als 50 Freunde und dich selbst hassen. Die Qualität zählt. Nicht die Quantität. Und wenn du das verstanden hast, ändert sich alles.

Das PS: Für dich, der echte Freund
Wenn du einer dieser Menschen bist – einer, der um 3 Uhr morgens aufsteht, der Kilometer fährt, der zuhört – dann will ich dir etwas sagen: Du bist nicht naiv. Du bist großzügig. Es ist nicht dumm, bedingungslos zu lieben. Es ist human. Aber hier ist das Wichtige: Gib diese Großzügigkeit nur denen, die sie verdienen. Die echten. Die zuverlässigen. Die, die auch für dich da sind. Deine Energie ist kostbar. Deine Zeit ist Gold. Deine Tränen sind echt. Und sie verdienen Menschen, die das wissen.

Das Happy End, das es gibt
Hier ist die andere Seite dieser Geschichte: Wenn du die Ghosting-Menschen loslässt, wenn du die Energievampire blockerst, wenn du deinen inneren Bullshit-Detektor aktivierst... ...dann merkst du etwas Verrücktes. Es wird nicht einsamer. Es wird friedlicher. Du hast weniger Menschen. Aber mehr Qualität. Du hast weniger Nachrichten. Aber mehr echte Gespräche. Du weinst weniger – nicht, weil weniger Schlechtes passiert, sondern, weil du weniger Zeit mit Menschen verbringst, die deine Tränen nicht verdienen. Und die Menschen, die bleiben? Die sind nicht da aus Schuld. Die sind nicht da aus Routine. Die sind nicht da, weil sie dich ausnutzen können. Die sind da, weil sie dich lieben. Und das ist das ganze Spiel.

Die Befreiung ist ein Gefühl
Sag mir, ob du mir folgst: Du sitzt da. Und die Person antwortet nicht schon wieder. Und statt in die Spirale der Selbstzweifel zu gehen, denkst du einfach: „Okay. Du brauchst mich nicht. Das ist fine. Aber die anderen Menschen, die mich brauchen? Die verdienen meine Aufmerksamkeit. Auf Wiedersehen." Und dann blockierst du. Oder du antwortest nicht. Oder du machst einfach weiter – aber mit der Gewissheit, dass du die richtige Entscheidung triffst. Das ist nicht herzlos. Das ist Selbstliebe. Das ist zu verstehen, dass du nicht für jeden Menschen gemacht bist. Und nicht jeder Mensch ist für dich gemacht. Und das ist okay.

Also: Adé, ihr Energievampire
An die Menschen, die mich ghosten:

  • Danke, dass ihr mir gezeigt habt, dass ich euch nicht brauche.

An die Menschen, die mich ausnutzen:

  • Danke, dass ihr mir geholfen habt, meine Grenzen zu finden.

An die Menschen, die so tun, als wären sie meine Freunde:

  • Viel Spaß in euren oberflächlichen Leben. Ich bin raus.

Und an die Menschen, die um 3 Uhr morgens aufstehen würden:

  • Ich liebe euch. Für real. Mit allem, was ich bin.
  • Ihr verdient meine ganze Aufmerksamkeit.
  • Ihr verdient meine Energie.
  • Ihr verdient mich.

Das Finale Mantra
Hier ist das, das ich jetzt verstanden habe (und das ich weitergeben möchte): Ich bin nicht zu viel. Ich bin nicht zu intensiv. Ich bin nicht zu emotional. Ich bin einfach nicht für die richtigen Menschen verfügbar, wenn ich meine Energie an die falschen verschwende. Und jetzt? Jetzt gebe ich meine Energie nur noch denen, die sie verdienen. Die, die um 3 Uhr morgens aufstehen. Die, die Kilometer fahren. Die, die zuhören. Die, die bleiben. Die echten. Und weißt du was? Das fühlt sich wie Freiheit an. Erkennst du diese echten Menschen in deinem Leben?

Sag ihnen heute, dass du sie liebst.

Und den Rest? Sag einfach: Adé. Gute Reise. 💚

Sternost

Bewerbermarathon im 21. Jahrhundert 
– Wie man mit „Open to Work“-Krönchen durchs KI-Labyrinth stolpert

Februar 2026

Im Dezember 2025 war die Einstellungsquote so tief wie meine Laune an einem Montagmorgen ohne Kaffee. Einstellungsstopp hier, Budget Freeze da – offiziell „strategische Neuausrichtung“, inoffiziell: „KI, Self-Check-in und danke, dass Sie als Mensch vorbeigeschaut haben“. Willkommen im Bewerbermarathon des 21. Jahrhunderts.

Arbeitslosigkeit: Theorie vs. Realität
Theoretisch klingt Arbeitslosigkeit nach einer kleinen Auszeit. Praktisch fühlt es sich eher an wie ein Gedankenmarathon ohne Ziellinie. Der Januar 2026 war der längste Monat meines Lebens – und ich habe Jahre mit 60‑Stunden‑Wochen in der Hotellerie hinter mir.Während Betriebe schliessen und Prozesse automatisiert werden, wird der Mensch „optimiert“ – sprich: wegrationalisiert. Ein Algorithmus kann vieles, aber kein echtes Lächeln ersetzen, keine Konflikte entschärfen und keine Gäste lesen wie ein offenes Buch. Rational weiss ich das. Emotional fühlt es sich trotzdem an, als hätte man mir die Berufsidentität aus der Hand genommen. Plötzlich ist man nicht mehr Führungskraft, sondern „verfügbar“.

Gut gemeinte Ratschläge, die niemand braucht
„Geniesse die Zeit.“ „Mach mal nichts. 

“Wunderbar – ungefähr so hilfreich wie ein „Kopf hoch“ nach einem Beinbruch. 
Denn man will nicht geniessen. Man will beitragen. Teil eines Teams sein. Wert schaffen statt warten.

Der Moment der Wahrheit: „Open to Work“

Irgendwann klickt man dann doch auf „Open to Work“. Der grüne Ring um das Profilbild – die digitale Krone der Hoffnung. 
Und plötzlich explodieren die Impressionen. Likes, Kommentare, Nachrichten. Ob echtes Interesse oder stille Erleichterung, dass es einen selbst (noch) nicht erwischt hat, bleibt offen. 
Mit den ersten Gesprächen kommt die nächste Disziplin des Marathons: Unsicherheit. Wirke ich souverän genug? 
Wie viel Ehrlichkeit verträgt ein Bewerbungsprozess? Ab wann gilt man als Risiko?

Zwischen Chance und Zuhause
Parallel ringt man mit der Frage: berufliche Chance oder persönliches Zuhause? 
Mehrere Stunden Arbeitsweg oder ein Zimmer in der Nähe der neuen Stelle – das ist kein Karriereratgeber-Dilemma, das ist echtes Leben.

Das Herzstück: der Bewerbungsprozess
Ich wünsche mir – und das ist nicht zu viel verlangt – einen Prozess auf Augenhöhe. Respekt statt Standardfloskeln. Wertschätzung statt KI-generierter 08/15‑Absagen, die so generisch sind, dass sie auch an einen Gabelstaplerfahrer, eine Neurochirurgin und einen Floristen hätten gehen können. Dann weiss man: Ich war kein Mensch. Ich war ein Datensatz.
Wir brauchen bessere HR‑Prozesse:
  • mehr erfahrene HR Business Partner
  • weniger überlastete Sachbearbeiterinnen, die 60 Dossiers am Tag durchklicken
  • weniger Buzzword‑Filter
  • mehr Blick für Menschen
Denn manchmal verliert ein Unternehmen genau die Person, die es bräuchte – weil ein System das „falsche“ Wort nicht erkannt hat.

Warum ich darüber schreibe?
Bewerben im Jahr 2026 ist für mich kein Makel, sondern ein strategischer Lern‑ und Positionierungsprozess.
Ich habe mich bewusst sichtbar gemacht, meine berufliche Ausrichtung geschärft und genau beobachtet, wie Recruiting heute funktioniert – und wo es scheitert.
Ich möchte Impulse geben, wie wir Recruiting menschlicher, klarer und wirksamer gestalten können. Effizient, ja – aber nicht entmenschlicht.
Ich brauche dafür nur eine Chance. Die Chance, nicht „eine weitere Bewerberin“ zu sein, sondern jemand, der aktiv dazu beiträgt, dass der Bewerbermarathon im 21. Jahrhundert wieder zu dem wird, was er sein sollte: ein Weg, auf dem sich Unternehmen und Mensch wirklich begegnen – auf Augenhöhe.

Mein Fazit
Wir haben eine Übersättigung an Führungskräften, aber einen Mangel an Menschen, die überhaupt noch geführt werden können. Viele sind ausgebrannt, haben die Branche verlassen oder sind im Algorithmus‑Dickicht verschwunden. Wir reden vom „War for Talents“, behandeln Bewerbende aber oft wie austauschbare Nummern.Es muss sich etwas ändern – im Mindset, im Recruiting, im Umgang mit Technologie und vor allem in der Wertschätzung für Menschen, die den Mut haben zu sagen: „Ich suche. Ich will. Ich kann.“
Sternost

Fasten – 5 Tage Wellnesswoche
Mein ehrlicher (und leicht koffeinabhängiger) Bericht

Januar: Neustart mit alten Bekannten
Januar. Die Zeit, in der wir alle plötzlich glauben, komplett neue Menschen zu sein. 
Neue Vorsätze, neue Motivation, neuer Kalender – gleicher Körper, gleicher innerer Schweinehund. Und wie soll es anders sein: Ich beschließe, eine 5-tägige Fasten-Wellnesswoche zu starten.
Warum auch nicht – nach rund 20 Jahren Diäterfahrung darf man sich ja mal als „Profi“ bezeichnen. 
Auf und Abs sind meine treuen Begleiter, wir kennen uns inzwischen beim Vornamen. Und dann ist da noch mein innerer Schweinehund: ein waschechter Narzisst, der mich fest im Griff hat. (Und ja, für mich ist es ein Narzisst. Bitte keine Gender-Beschwerden – das Biest hat ganz klar männliche Energie.)

Mein Masterplan – oder: Ich und meine Hochglanz-Version


Voller Motivation starte ich in Tag 1 und bastle mir natürlich einen perfekten Plan:
  • 05:00 Uhr – aufstehen, Kaffee trinken
  • 05:30 Uhr – Sport mit Madame „Growing Ananas“
  • 06:00–07:00 Uhr – duschen, cremen, pflegen, so tun, als hätte ich alles im Griff
  • ab 07:00 Uhr – am Computer die To-dos des Tages erledigen
  • 13:00 Uhr – Pause mit Spaziergang in der Natur
  • ca. 17:00 Uhr – Feierabend
Wer aufmerksam gelesen hat, hat es gesehen: Da steht Kaffee. Ja. Kaffee. Schwarz. Ohne Diskussion.

Fasten: Mehr als nur Detox
Hinter all der Romantik vom „Detox“ und „Reset“ steckt etwas ziemlich Bodenständiges:
Unser Körper tut endlich wieder das, wofür er ursprünglich gemacht wurde – arbeiten. Und zwar mit seinen alten, urzeitlichen Programmen.

Fasten aktiviert die Steinzeit-Version von uns
  • Essen – Nicht-Essen – Essen – Nicht-Essen
  • Energiesparen & Reserven nutzen
  • Überlebensmodus statt Schwäche
  • Zellreinigung durch Autophagie
  • Rückkehr zu einem natürlichen Rhythmus
Was passiert im Körper – kompakt erklärt
  • Bis ca. 16 Stunden: Blutzucker und Insulin sinken, Zuckerspeicher leeren sich, erste Fettverbrennung beginnt.
  • 16–24 Stunden: Ketonkörper fürs Gehirn, Zellreinigung startet.
  • 24–48 Stunden: Fettverbrennung läuft, Wachstumshormon steigt, Reparaturprozesse intensivieren sich.

Meine 5 Tage – Gefühlskarussell inklusive

Tag 1 – „Ich bin eine Maschine!“
Voller Energie, Motivation, Disziplin. Hunger? Fehlanzeige.

Tag 2 – Gelüste im Kopfkino
Gedanken werden kreativer. Gelüste tauchen auf. Die berühmten 5 Minuten werden zur Lebensphilosophie.

Tag 3 – Das emotionale Tief
Müdigkeit, Frust, depressive Stimmung. Kein echter Hunger, aber mentale Herausforderung pur.

Tag 4 – Energieschub und Waldbaden
Stimmung hellt sich auf, Körper fühlt sich klarer an. 1,5 Stunden Waldweg – Heldentat!

Tag 5 – Endspurt mit Sabotageversuch
Der innere Narzisst meldet sich zurück. Verlockungen überall. Aber: mentale Stärke triumphiert.

Fasten ist keine Diät
Ich habe diese Kur nicht gestartet, um abzunehmen. Fasten ist:
  • ein Neustart,
  • eine Einladung zur Reflexion,
  • der Beginn bewusster Ernährung.
Mein Fazit
Eine Fastenkur – unterstützt von hochwertigen Säften (z.B. BIOTTA) – kann:
  • dem Körper guttun,
  • den Stoffwechsel entlasten,
  • den Kopf klären,
  • das Leben bewusster machen.
Man lernt:
  • wie stark Gedanken sein können,
  • wie lange 5 Minuten dauern können,
  • dass Hunger und Appetit verschieden sind,
  • und dass der Körper mehr kann, als man glaubt.
Aber: Nicht für jeden geeignet. Jeder Körper ist anders. Im Zweifel: ärztlich abklären.

Schlussgedanke
Es gibt viele Wege zu einem gesunden Leben. Fasten kann einer davon sein – muss aber nicht. Entscheidend ist, dass du deinen eigenen Weg findest. 
Mit oder ohne Fasten.
Mit oder ohne Kaffee. 
Aber idealerweise mit einem liebevolleren Umgang mit dir selbst – und deinem ganz persönlichem Narzisst.
Suchen